Fritz Stahlecker Forum (siehe auch HSH-Galerie)

Nur eine lebende und lebendige Methode ist eine gute Methode – das war meine Philosophie von Anfang an, seit ich mich mit der gewaltfreien Pferdeausbildung beschäftigt habe. Ich habe mir ganz genau angesehen, welche Auswirkungen meine Änderungen zum Beispiel an der Kandare auf das Verhalten, auf die Reaktionen meiner Pferde gehabt haben. Immer wieder habe ich probiert, verbessert, wieder verworfen. Bis ich ein Ergebnis hatte, das mich befriedigte.

Auch durch die Erfahrungen, Ansichten und Meinungen meiner Reiterkollegen und meiner Schüler konnte ich die Techniken immer weiter verbessern – und das ist gut so.

Mein Wunsch ist es, dass Sie mir mitteilen, welche Erfahrungen Sie selbst mit der Methode machen, welche Kritik Sie haben, was Sie verändern würden – dies dient letztendlich dazu, die HSH-Methode immer weiter zu verbessern – zum Wohle des Pferdes. Die HSH-Methode soll zu einer ungewöhnlich intensiven Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter beitragen.

Aber auch auch wenn Sie Fragen an mich persönlich haben, können Sie das Feld unten selbstverständlich nutzen. Ich werde so schnell wie möglich – auf Wunsch auch ganz persönlich nur für Sie – antworten.

Ihre Kommentare werden zu gegebener Zeit veröffentlicht, so dass Sie jederzeit an einer fachlichen Diskussion teilnehmen können.

Wenn Sie daran interessiert sind zu erfahren, ob in Ihrer Nähe auch noch andere Pferdemenschen wohnen, die die HSH-Methode praktizieren, schreiben Sie uns eine kurze mail. Gerne versuchen wir Austauschmöglichkeiten und Kontakt zu Gleichgesinnten herzustellen.

Aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz vor Spammails möchte ich Sie herzlich bitten, die Hürde der selbstverständlich kostenfreien Registrierung nicht zu scheuen. Einmal eingeloggt, können Sie mit dem von Ihnen gewählten Passwort dann auch jederzeit schnell weitere Kommentare senden. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

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Marion Zehle from Bremen schrieb am 14. Dezember 2009 um 21:37:
Guten Tag Herrr Stahlecker,

ich habe einen jetzt 13-jährigen Wallach mit Dressurveranlagung. Er ist nach FN angeritten, allerdings langsam und schonend. Im Alter von acht Jahren verwarf er sich im Genick und die klinische Untersuchung ergab einen Achsbruch zwischen 2. und 3. Halswirbel.
Ich war immer auf der Suche nach gewaltfreien Reitmethoden, arbeite mein Pferd nach Geitner , longiere mit Kappzaum ohne Metall und habe angefangen, am langen Zügel zu arbeiten. Dies alles war ein wenig Intuition, es macht meinem Pferd viel Spaß. Er ist seit der Diagnose vor fünf Jahren gut bemuskelt und reitbar, läst sich allerdings rechts schlechter stellen.
Da ich bisher auf ein Ausbinden völlig verzichtet habe, frage ich mich, ob ich mein Pferd mit dieser Methode arbeiten Kann. Der Kappzaum gefällt mit außerordentlich gut und ich weiß, dass ich Ober und Unterzügel auch sehr individuell verstellen kann.
Noch mal ein Kompliment an Ihr Horsemanship, sie sprechen mir aus dem Herzen. Pferde gewaltfrei auszubilden, ihnen nicht im Maul zu ziehen, spricht mir aus dem Herzen.
Leider findet der Kappzaum in der Longenarbeit noch viel zu wenig Anwendung.
Für ein paar Tips zur Arbeit mit einem nicht ganz gesundem Pferd wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichem Gruß aus Bremen
Marion Zehle
Administrator-Antwort von: Fritz Stahlecker
Liebe Frau Zehle,
Ich habe keine Erfahrung mit solch einer Verletzung, wie Sie sie schildern und möchte mich daher nur sehr zurückhaltend äußern. Ganz sicher muss man das in Zusammenarbeit mit einem Osteopathen oder Tierarzt klären, ob dieses Sich Nicht Stellen Lassen nicht doch eben eine gesundheitlich bedingte Einschränkung ist, auf die unbedingt Rücksicht zu nehmen ist.
Prinzipiell spricht nichts dagegen, auch mit solch einem Pferd Handarbeit zu machen, aber eben mit der gebotenen Vorsicht. Die Arbeit an den Hinterbeinen, Steh-, Schaukel - Übung ist sicher unbedenklich. Auch die Traversübungen ohne Halsstellung. Sie müssen bei solch einem Pferd besonders darauf hinarbeiten, dass es "bei Ihnen" ist, dass Sie nicht in Versuchung kommen, an den Führleinen ziehen zu müssen und natürlich müssen Sie bei der Verschnallung der Unter- und dann auch Oberzügel sehr behutsam vorgehen, das Pferd beobachten, gegebenenfalls nur ganz kurze Reprisen mit einer etwas kürzeren Einstellung zwischenschalten. Ich denke, da kommt es vor allem darauf an, dass Sie Ihr Pferd beobachten und rechtzeitig merken, wenn es sich unwohl fühlt - und natürlich auf gar keinen Fall einen Zwang ausüben. Aber wie gesagt, ich würde das in Abstimmung mit dem Tierarzt machen.
Mit besten Wünschen Fritz Stahlecker