Fritz Stahlecker Forum (siehe auch HSH-Galerie)

Nur eine lebende und lebendige Methode ist eine gute Methode – das war meine Philosophie von Anfang an, seit ich mich mit der gewaltfreien Pferdeausbildung beschäftigt habe. Ich habe mir ganz genau angesehen, welche Auswirkungen meine Änderungen zum Beispiel an der Kandare auf das Verhalten, auf die Reaktionen meiner Pferde gehabt haben. Immer wieder habe ich probiert, verbessert, wieder verworfen. Bis ich ein Ergebnis hatte, das mich befriedigte.

Auch durch die Erfahrungen, Ansichten und Meinungen meiner Reiterkollegen und meiner Schüler konnte ich die Techniken immer weiter verbessern – und das ist gut so.

Mein Wunsch ist es, dass Sie mir mitteilen, welche Erfahrungen Sie selbst mit der Methode machen, welche Kritik Sie haben, was Sie verändern würden – dies dient letztendlich dazu, die HSH-Methode immer weiter zu verbessern – zum Wohle des Pferdes. Die HSH-Methode soll zu einer ungewöhnlich intensiven Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter beitragen.

Aber auch auch wenn Sie Fragen an mich persönlich haben, können Sie das Feld unten selbstverständlich nutzen. Ich werde so schnell wie möglich – auf Wunsch auch ganz persönlich nur für Sie – antworten.

Ihre Kommentare werden zu gegebener Zeit veröffentlicht, so dass Sie jederzeit an einer fachlichen Diskussion teilnehmen können.

Wenn Sie daran interessiert sind zu erfahren, ob in Ihrer Nähe auch noch andere Pferdemenschen wohnen, die die HSH-Methode praktizieren, schreiben Sie uns eine kurze mail. Gerne versuchen wir Austauschmöglichkeiten und Kontakt zu Gleichgesinnten herzustellen.

Aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz vor Spammails möchte ich Sie herzlich bitten, die Hürde der selbstverständlich kostenfreien Registrierung nicht zu scheuen. Einmal eingeloggt, können Sie mit dem von Ihnen gewählten Passwort dann auch jederzeit schnell weitere Kommentare senden. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

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sabine kittl schrieb am 5. Februar 2009 um 13:21:
Hallo Herr Stahlecker,

schon vor längerer Zeit bin ich auf Ihre Ausbildungsmethode gestoßen, habe mich trotz großem Interesse jedoch nie richtig darüber informieren können. Jetzt hatte ich mal Muße ein wenig im Internet zu recherchieren und auch hier im Forum einige Erfahrungsberichte gelesen. Das hat mich alles so überzeugt, dass ich meine knapp 2-jährige Stute, sicher nächstes Jahr, wenn es mit ihr "losgehen" soll, nach Ihrer Methode ausbilden möchte.

Aber inzwischen würde ich das Ganze gerne schon bei meiner 17-jährigen Stute ausprobieren, die ich unter dem Sattel bis M/A geritten und bis 2er Wechsel ausgebildet habe. Piaffe und Passage geht sie in Ansätzen, aber auch an der Hand nicht wirklich reell mit Hankenbeugung. Das fällt ihr schon immer schwer, jetzt, da sie älter wird, nimmt die Geschmeidigkeit nicht gerade zu.
Meinen Sie, dass ich mit Ihrer Methode da noch mehr rauskitzeln könnte bzw. sie doch nochmal beweglicher und versammelter und ausdrucksvoller kriege - trotz gewisser Steifheit im Beckenbereich? Und denken Sie, man kann erst einmal nach Ihrem Buch arbeiten ohne die Ausrüstung - bei einem alten Pferd? Ich bin in den meisten Sachen ein Autodidakt, darum würde ich das versuchen. Gibt es irgendwo Kurs-Termine von Ihnen oder anderen Ausbildern zu Ihrer Methode?

Ich arbeite sie regelmäßig an der Doppellonge, aber noch mehr an der Hand oder am hinter ihr am Langzügel, da galoppiert sie auch aus dem Schritt an und macht Seitengänge im Trab, aber alles ein wenig "unengagiert".

Mich fasziniert am meisten, dass in allen Erfahrungsberichten berichtet wird, dass die Pferde so begeistert und eifrig dabei sind - und das finde ich doch am wichtigsten bei dieser ja wirklich anstrengenden Dressurarbeit! Wo sieht man heute noch ein Pferd, das Spaß hat - und ich meine nicht nur den Leistungssport, sondern auch bei den sogenannten Freizeitreitern...
Administrator-Antwort von: Fritz Stahlecker
Liebe Frau Kittl,
Bestimmt ist es gut, wenn Sie noch mal durch Osteopathie abklären lassen, dass Ihre Stute auch in der Hinterhand beweglich sein kann.
Es ist ein entscheidender Unterschied, ob Sie mit oder ohne Gebiss arbeiten. Wir sind überzeugt, dass ein Großteil der Zufriedenheit der Pferde daher ruht, dass sie nicht mehr im Maul gestört werden, wie bei der üblichen Doppellongenarbeit, dass sie sich sogar auf den bequemen Kappzaum stützen können. Wir können Ihnen nicht wirklich empfehlen, es ohne die entsprechende Ausrüstung zu versuchen, die schon ziemlich ausgereift ist und Sinn macht. Da ist es egal, wie alt das Pferd ist oder in welchem Ausbildungsstadium, der gut gepolsterte, fest sitzende Kappzaum in Kombination mit den Zügeln erlaubt Ihnen eigentlich erst wirklich ernsthaft zu arbeiten.
Die Hankenbiegung verbessern: Wenn Sie Bodenarbeit machen, möglichst viel an der langen Seite ins Travers und wieder zurück, mindestens 3 x pro Seite, dann Schulterherein und Travers - immer im raschen Wechsel, nicht im Travers oder Schulterherein lange bleiben, sondern auf den Wechsel kommt es an. Danach dann als weitere Übung Travers/Renvers, dabei das Pferd gerade einstellen, nicht gebogen. es kommt dabei nicht so sehr darauf an, dass die Übung so ganz korrekt ausgeführt wird, sondern vor allem, dass die Hinterhand beweglicher wird, die Hinterbeine immer flinker treten. Diese Übung dann in raschem Wechsel, dabei die Schritte richtig zählen, so dass das Pferd mit der Zeit mitzählt und der Wechsel zu einer gewissen Selbstständigkeit beim Pferd führt.
Vorausgesetzt natürlich immer, dass körperlich keine Abnützungserscheinungen der Hinderungsgrund sind.
Beim Reiten dann möglichst oft Biegewechsel machen, viel Acht und Schlangenlinen reiten!
Freundliche Reitergrüße Fritz Stahlecker