Fritz Stahlecker Forum (siehe auch HSH-Galerie)

Nur eine lebende und lebendige Methode ist eine gute Methode – das war meine Philosophie von Anfang an, seit ich mich mit der gewaltfreien Pferdeausbildung beschäftigt habe. Ich habe mir ganz genau angesehen, welche Auswirkungen meine Änderungen zum Beispiel an der Kandare auf das Verhalten, auf die Reaktionen meiner Pferde gehabt haben. Immer wieder habe ich probiert, verbessert, wieder verworfen. Bis ich ein Ergebnis hatte, das mich befriedigte.

Auch durch die Erfahrungen, Ansichten und Meinungen meiner Reiterkollegen und meiner Schüler konnte ich die Techniken immer weiter verbessern – und das ist gut so.

Mein Wunsch ist es, dass Sie mir mitteilen, welche Erfahrungen Sie selbst mit der Methode machen, welche Kritik Sie haben, was Sie verändern würden – dies dient letztendlich dazu, die HSH-Methode immer weiter zu verbessern – zum Wohle des Pferdes. Die HSH-Methode soll zu einer ungewöhnlich intensiven Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter beitragen.

Aber auch auch wenn Sie Fragen an mich persönlich haben, können Sie das Feld unten selbstverständlich nutzen. Ich werde so schnell wie möglich – auf Wunsch auch ganz persönlich nur für Sie – antworten.

Ihre Kommentare werden zu gegebener Zeit veröffentlicht, so dass Sie jederzeit an einer fachlichen Diskussion teilnehmen können.

Wenn Sie daran interessiert sind zu erfahren, ob in Ihrer Nähe auch noch andere Pferdemenschen wohnen, die die HSH-Methode praktizieren, schreiben Sie uns eine kurze mail. Gerne versuchen wir Austauschmöglichkeiten und Kontakt zu Gleichgesinnten herzustellen.

Aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz vor Spammails möchte ich Sie herzlich bitten, die Hürde der selbstverständlich kostenfreien Registrierung nicht zu scheuen. Einmal eingeloggt, können Sie mit dem von Ihnen gewählten Passwort dann auch jederzeit schnell weitere Kommentare senden. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

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Ursula Sedlmayr from Olching
10. November 2007 at 21:10
Sehr geehrter Herr Stahlecker,
meine Hannoveraner-Stute ist 3 1/2 Jahre alt und noch nicht angeritten. Bei der korrekten Verschnallung der Unterzügel (maximale Länge) läuft sie mit der Nase im Sand, ich dahinter am langen Zügel, was natürlich problematisch ist, da sie so Gefahr läuft, in die langen Zügel reinzutreten und der Effekt, eine schöne Haltung einzunehmen, findet so auch nicht statt.

Ich habe mit Schoko das Beinheben hinten gemacht, das Schließen hinten, ein bisschen spanischer Schritt, ich kann sie am langen Zügel auch von hinten führen, die Zügel drüberwerfen, sie kann seitwärts übertreten, rückwärtsrichten (Schritte verkürzen geht noch nicht so besonders) das alles klappt gut. Sie ist auch bis jetzt kein Pferd, dass durchstartet, sie ist eher verhalten, speziell wenn die Unterzügel hinzukommen. den Sattel kennt sie ebenfalls.
Administrator-Antwort:
Sehr geehrte Frau Sedlmayr,
Es ist sogar gut, wenn das junge Pferd seinen Hals fallen lässt und sich nach unten dehnt! Die Nase soll dabei möglichst der vordere Punkt sein. Die Unterzügel sollten aber dabei nicht übermäßig lang eingestellt sein, so dass da Pferd nicht in sie hineintreten kann. Allenfalls kann es deswegen angezeigt sein, die Oberzügel ein wenig zur Wirkung zu bringen.
Zunächst empfehle ich Ihnen aber, die Longierleine durch den inneren Ring des Schulzaumes gehend in den inneren Zügelhalter, der in die Bügelaufhängung eingeschoben ist, einzuschnallen. Sie können dann durch kleine Paraden das Pferd davon abhalten, mit dem Kopf den Boden zu „pflügen“.
Erst später ist es angezeigt, das Pferd schrittweise etwas höher einzustellen.
Wenn Sie schräg hinter dem Pferd auf einem kleinen Kreis mitlaufen, verbessert sich Ihre Einwirkungsmöglichkeit, weil sich dabei die Zugrichtung der Leine, mit Rücksicht auf die kleinen Paraden, im Winkel vorteilhaft verändert. Wichtig ist das Animieren der Hinterbeine, weil das Pferd dann insgesamt seine Haltung verbessert.
Freundliche Grüße FST
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