Fritz Stahlecker Forum (siehe auch HSH-Galerie)

Nur eine lebende und lebendige Methode ist eine gute Methode – das war meine Philosophie von Anfang an, seit ich mich mit der gewaltfreien Pferdeausbildung beschäftigt habe. Ich habe mir ganz genau angesehen, welche Auswirkungen meine Änderungen zum Beispiel an der Kandare auf das Verhalten, auf die Reaktionen meiner Pferde gehabt haben. Immer wieder habe ich probiert, verbessert, wieder verworfen. Bis ich ein Ergebnis hatte, das mich befriedigte.

Auch durch die Erfahrungen, Ansichten und Meinungen meiner Reiterkollegen und meiner Schüler konnte ich die Techniken immer weiter verbessern – und das ist gut so.

Mein Wunsch ist es, dass Sie mir mitteilen, welche Erfahrungen Sie selbst mit der Methode machen, welche Kritik Sie haben, was Sie verändern würden – dies dient letztendlich dazu, die HSH-Methode immer weiter zu verbessern – zum Wohle des Pferdes. Die HSH-Methode soll zu einer ungewöhnlich intensiven Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter beitragen.

Aber auch auch wenn Sie Fragen an mich persönlich haben, können Sie das Feld unten selbstverständlich nutzen. Ich werde so schnell wie möglich – auf Wunsch auch ganz persönlich nur für Sie – antworten.

Ihre Kommentare werden zu gegebener Zeit veröffentlicht, so dass Sie jederzeit an einer fachlichen Diskussion teilnehmen können.

Wenn Sie daran interessiert sind zu erfahren, ob in Ihrer Nähe auch noch andere Pferdemenschen wohnen, die die HSH-Methode praktizieren, schreiben Sie uns eine kurze mail. Gerne versuchen wir Austauschmöglichkeiten und Kontakt zu Gleichgesinnten herzustellen.

Aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz vor Spammails möchte ich Sie herzlich bitten, die Hürde der selbstverständlich kostenfreien Registrierung nicht zu scheuen. Einmal eingeloggt, können Sie mit dem von Ihnen gewählten Passwort dann auch jederzeit schnell weitere Kommentare senden. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

Forum

Einen neuen Eintrag für das Gästebuch schreiben

 
 
 
 
 
Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Aus Sicherheitsgründen speichern wir die IP-Adresse 216.73.216.90.
Es könnte sein, dass Ihr Eintrag im Gästebuch erst sichtbar ist, nachdem wir ihn geprüft haben.
Wir behalten uns das Recht vor, Einträge zu bearbeiten, zu löschen oder Einträge nicht zu veröffentlichen.
Heike Giede from Basel
2. November 2007 at 22:33
Sehr geehrter Herr Stahlecker.
Ich suche hier im Grossraum Basel einen Trainer, der nach Ihrer Methode ausbildet.
Inzwischen habe ich selber nach bestem Wissen und Gewissen damit begonnen und mein Pferd (3jähriger Württemberger Wallach) macht sehr gut mit.
Er ist so lernwillig, dass er sich recht schnell langweilt, wenn nicht bald wieder eine neue Aufgabe eingebaut wird.
Nun ist meine Frage: Wie bringe ich meinem Pferd die ersten Seitwärtstritte bei?
Die ersten Seitwärtstritte sind wahrscheinlich eine Feuertaufe. Das Pferd weiss noch gar nicht so recht, dass es neben vorwärts und rückwärts auch seine Beine seitwärts bewegen kann.
Mit der Hinterhand haben wir es schon ein klein wenig geschafft. Aus dem Stand um die Vorhand herum.
Wie stelle ich es nun an, dass mein Pferd auch mit der Vorhand seitwärts tritt bzw. wie bringe ich diese Tritte dann noch in den Bewegungsfluss?
Herzlichen Dank und viele Grüße aus Basel
Heike Giede.
Administrator-Antwort:
Liebe Frau Giede,
Eine Vorhandswendung sieht zum einen wenig elegant aus, zum anderen ist die Vorhand ohnehin um 20 % mehr belastet und die Arbeit mit dem Pferd zielt ja darauf ab, dass das Pferd mit der Zeit mehr Last mit der Hinterhand aufnimmt. Aus diesen Gründen ist die Vorhandswendung eine wenig hilfreiche Übung. Die Vorderbeine bleiben ja zumeist fest im Boden haften und das Pferd tritt nicht mit. Die Hinterhandswendung, bei der das Pferd treten muss, ist die viel wichtigere Übung. Ich beginne, wie Sie meinen Lernmaterialien entnehmen können, mit der Schrittarbeit gerade aus und dann, wenn die Halteübung und die Schrittskala gefestigt sind, mit dem Travers. Wenn Sie nun schon mit dem Fehler der Vorhandswendung begonnen haben, dann machen Sie daraus eine andere Übung: stellen Sie das Pferd an die Band mit einer halben, einer viertels Wendung und fordern es dann auf, vorwärts zu gehen. Es muss dann seitlich treten. Lassen Sie zunächst den Hals fast ohne Biegung, erst wenn das seitwärts Treten der Beine gefestigt ist, wird die Biegung im Hals ebenfalls getrennt geübt und dann später hinzugenommen. Sie können dann mit der Zeit auf den 2. Hufschlag gehen und dann allmählich zur Traversale, auch zunächst ohne Biegung übergehen.
Freundliche Grüße FST
Bitte warten …