Fritz Stahlecker Forum (siehe auch HSH-Galerie)

Nur eine lebende und lebendige Methode ist eine gute Methode – das war meine Philosophie von Anfang an, seit ich mich mit der gewaltfreien Pferdeausbildung beschäftigt habe. Ich habe mir ganz genau angesehen, welche Auswirkungen meine Änderungen zum Beispiel an der Kandare auf das Verhalten, auf die Reaktionen meiner Pferde gehabt haben. Immer wieder habe ich probiert, verbessert, wieder verworfen. Bis ich ein Ergebnis hatte, das mich befriedigte.

Auch durch die Erfahrungen, Ansichten und Meinungen meiner Reiterkollegen und meiner Schüler konnte ich die Techniken immer weiter verbessern – und das ist gut so.

Mein Wunsch ist es, dass Sie mir mitteilen, welche Erfahrungen Sie selbst mit der Methode machen, welche Kritik Sie haben, was Sie verändern würden – dies dient letztendlich dazu, die HSH-Methode immer weiter zu verbessern – zum Wohle des Pferdes. Die HSH-Methode soll zu einer ungewöhnlich intensiven Partnerschaft zwischen Pferd und Reiter beitragen.

Aber auch auch wenn Sie Fragen an mich persönlich haben, können Sie das Feld unten selbstverständlich nutzen. Ich werde so schnell wie möglich – auf Wunsch auch ganz persönlich nur für Sie – antworten.

Ihre Kommentare werden zu gegebener Zeit veröffentlicht, so dass Sie jederzeit an einer fachlichen Diskussion teilnehmen können.

Wenn Sie daran interessiert sind zu erfahren, ob in Ihrer Nähe auch noch andere Pferdemenschen wohnen, die die HSH-Methode praktizieren, schreiben Sie uns eine kurze mail. Gerne versuchen wir Austauschmöglichkeiten und Kontakt zu Gleichgesinnten herzustellen.

Aus Gründen der Sicherheit und zum Schutz vor Spammails möchte ich Sie herzlich bitten, die Hürde der selbstverständlich kostenfreien Registrierung nicht zu scheuen. Einmal eingeloggt, können Sie mit dem von Ihnen gewählten Passwort dann auch jederzeit schnell weitere Kommentare senden. Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis.

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Heike Friedrichs from Glattfelden schrieb am 25. Juli 2007 um 21:18
Ich habe nun noch eine Frage zur Rückenbemuskelung. Meine eine Stute (11 J.) hat leider kein gutes Exterieur, sie ist überbaut und hat ein gerades Hinterbein. Sie hat vermutlich deswegen Probleme mit der Hinterhand Gewicht aufzunehmen und bekommt auch rasch Rückenschmerzen. Ich meine nun, dass es für dieses Pferd wichtig ist, das der Rücken so gut wie möglich mitschwingt und sich möglichst Muskulatur aufbaut. Muss ich dann nicht auch im Trab und Galopp auf eine tiefere Kopf-Halseinstellung achten, damit der Rücken sich besser aufwölben kann? Ich möchte eigentlich am liebsten den Oberzügel ganz weglassen.
Administrator-Antwort:
Liebe Frau Heike Friederichs,
Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Ihr Pferd allzu tief einzustellen! Dies ist eine heutige Mode! Die Spannstation des Rückens ist die Kruppe. Das Becken sollte sich ein wenig neigen; in der Weise, dass der Schweifansatz eine Kleinigkeit tiefer kommt. Auf das Untertreten der Hinterbeine kommt es an und auf die Beugung ihrer Gelenke! Hinsichtlich Kopf und Hals empfehle ich eine mittelhohe Aufrichtung, die im Laufe der Zeit etwas mehr werden kann.
Achtung: ein sehr langer und tiefer Hals entlastet die Hinterhand bei Mehrbelastung der Vorderbeine! Genau dieses gilt es zu vermeiden!
Kleine Tempounterschiede in kurzen Intervallen helfen, die Hinterbeine zu mobilisieren, wobei sie vermehrt Last aufnehmen!
Achten Sie darauf, dass der Sattel nicht zu weit nach vorne kommt! Immer wieder zurücksatteln!
Herzliche Grüße FST
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